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Emotionsregulation mit der PEP®-Methode

Frau schaut ruhig zur Seite, im Bild der Text „Wenn heute einfach zu viel war“ – Emotionsregulation und Stress im Alltag mit Klopfen nach PEP®

Wie du mit Klopfen dein System wieder runterfahren kannst


In diesem Artikel zeige ich dir eine einfache Möglichkeit, wie du dein System wieder etwas runterfahren kannst – mit dem Klopfen aus der PEP®-Methode.


Du kannst es direkt beim Lesen ausprobieren.


Nach manchen Tagen bleibt etwas Schweres zurück.


Im Kopf.

Im Körper.


Vielleicht war es heute einfach zu viel.

Zu viel gleichzeitig. Zu wenig Pause.

Und auch wenn der Tag längst vorbei ist, läuft innerlich bei dir noch alles weiter.

Gedanken drehen sich.

Der Körper ist angespannt.

Und dieser Stress lässt sich leider nicht einfach per Knopfdruck abschalten.


Aber du kannst beginnen, ihn wahrzunehmen –


und vielleicht auch ein kleines Stück zu verändern.


Bevor du weiterliest, mach kurz etwas anderes:

Spür einmal in dich hinein. Schließe vielleicht für einen kurzen Moment deine Augen


👉 Wie stark ist das, was gerade da ist – auf einer Skala von 1 bis 10?


Du musst nichts verändern. Nur kurz wahrnehmen.

Vielleicht taucht auch ein Gefühl dazu auf.

Vielleicht auch nicht.

Beides ist völlig in Ordnung.


Warum Emotionsregulation im Alltag so wichtig ist


Emotionsregulation beginnt nicht erst dann, wenn alles eskaliert.

Manchmal auch erst dann – ja.

Aber am besten passiert das Wahrnehmen, Hineinfühlen und Beobachten und somit bereits das Regulieren deine Emotionen genau in diesen Momenten dazwischen.


Wenn du merkst:

Da ist etwas in mir.


Ein anstrengendes, unangenehmes, belastendes oder frustrierendes Gefühl.

Genau hier entsteht der erste Schritt von Emotionsregulation:


  • Wahrnehmen.

  • Hineinfühlen.

  • Beobachten.


Klopfen mit der PEP®-Methode: Ein einfacher Einstieg


In diesem Artikel möchte ich dir eine einfache Möglichkeit zeigen, wie du deine Emotionen regulieren kannst:

das Klopfen aus der PEP®-Methode (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie).

Dabei geht es nicht darum, etwas „wegzumachen“.

Sondern deinem System zu helfen, wieder ein Stück runterzufahren und ihm die Chance zu geben, nicht einfach weiter im gleichen Gefühl „festzustecken“.


👉 Das Klopfen wirkt direkt auf dein emotionales System, das limbische System – dort, wo Gefühle verarbeitet werden.


Die PEP-Methode ist eine umfassende, tiefgehende und starke Methode.

Das Klopfen ist ein Teil davon – und gleichzeitig etwas, das du sofort im Alltag anwenden kannst.


Anleitung: So kannst du das Klopfen direkt ausprobieren


Wähl für den Anfang ein mittelschweres Thema.

Zum Beispiel eine Situation oder ein Gefühl, das dich gerade wurmt – also bei der oben beschriebenen Skala etwa bei 4 oder 5.


Und dann:

👉 klopf die 16 Punkte (siehe Video)


Mach einfach mit beim Klopfen – es ist wirklich unkompliziert.

Währenddessen:

Bleib einfach bei dem, was da ist – ohne es wegmachen zu müssen.


Was sich beim Klopfen verändern kann


Vielleicht fühlt es sich leichter an. Oder ruhiger.

Oder einfach ein bisschen anders.

Vielleicht kribbelt es auch.

Vielleicht bleibt es gleich.

Alles davon ist okay.


Es gibt tatsächlich kein „richtig“ oder „falsch“.

Und genau das ist oft schon entlastend.


Wenn du merkst, es tut dir gut: klopf gerne noch eine Runde.


Und wenn nicht, hast du deinem System trotzdem etwas gegeben:

👉 Berührung.


Und die wirkt. Gerade dann, wenn innen viel los ist.


Klopfen bei Stress: Wann es besonders hilfreich sein kann


Klopfen kann besonders dann unterstützen, wenn dein System hochgefahren ist.


Zum Beispiel:

  • nach einem anstrengenden Tag

  • bei Stress im Alltag

  • nach einem Streit

  • wenn Gedanken immer wieder kreisen

  • wenn du merkst: „Ich reagiere schon wieder stärker, als ich möchte“


In solchen Momenten kann Klopfen helfen, Emotionen zu regulieren und wieder etwas runterzufahren.


Was, wenn sich nichts verändert?


Auch das gehört dazu.

Manchmal ist ein Gefühl hartnäckig. Oder es braucht mehr als einen Moment.

Das heißt nicht, dass du etwas falsch gemacht hast.

Du hast deinem Körper Aufmerksamkeit gegeben.

Und das ist oft schon ein wichtiger Schritt in Richtung Emotionsregulation.


Die PEP®-Methode im Alltag: Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung


Das Klopfen ist ein Teil der PEP-Methode.

Und gleichzeitig ein sehr alltagstauglicher Einstieg, um Stress zu reduzieren, Emotionen zu regulieren und wieder mehr bei dir anzukommen.


Wenn du tiefer einsteigen möchtest


Klopfen kann dir helfen, hochgefahrene Emotionen zu regulieren und dein System wieder etwas zu beruhigen.

Und oft wird dabei schon spürbar, dass hinter manchen Reaktionen mehr steckt.

Wenn du dir genauer anschauen möchtest, warum bestimmte Gedanken immer wieder kommen oder warum du in manchen Situationen so reagierst, wie du es eigentlich nicht möchtest, kann ein gemeinsames Hinschauen entlasten.


Ein Erstgespräch kannst du hier buchen.

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